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«Wir waren nicht der einzige Kanton mit dieser Meinung»

Nach der gescheiterten Mitte-Union steht die BDP-Sektion Graubünden im Fokus: Sie war klar gegen das Projekt – und gefährdet damit den Sitz ihrer Bundesrätin. Präsident Andreas Felix nimmt Stellung.

Raphaela Birrer
«Wer will, erkennt unsere politische Identität auch auf nationaler Ebene»: Andreas Felix.
«Wer will, erkennt unsere politische Identität auch auf nationaler Ebene»: Andreas Felix.

Herr Felix, warum passen BDP und CVP nicht zusammen? Die beiden Parteien passen sachpolitisch in verschiedenen Bereichen sehr wohl zusammen. Eine punktuelle Zusammenarbeit ist daher sinnvoll. Die gescheiterte Union ist keine Absage an die CVP als Partnerin in politischen Fragen. In Graubünden ist unsere Basis aber zum Schluss gekommen, dass eine Verschmelzung der Parteistrukturen zu weit führen würde, weil dadurch die Konturen der BDP nicht mehr erkennbar wären. CVP und BDP haben in unserem Kanton unterschiedliche Entstehungsgeschichten, Konfessionen und Wähler. Sie konkurrenzieren und ergänzen sich, arbeiten aber auch zusammen – je nach Politikbereich. Dafür ist unser eigenständiges Profil wichtig.

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