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«Wir werden Aufstände, Willkür und Totalitarismus erleben»

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Die Schweiz steht hier gar an der Spitze. Lange geht das nicht mehr gut – meinen nun selbst die Reichen und Mächtigen. Einsichten, die apokalyptisch anmuten.

Soziale Unruhen als Folge von wirtschaftlichen Umwälzungen: Zusammenstösse, wie wir sie im Frühling in Athen sahen, werden nach Meinung vieler Beobachter zunehmen.
Soziale Unruhen als Folge von wirtschaftlichen Umwälzungen: Zusammenstösse, wie wir sie im Frühling in Athen sahen, werden nach Meinung vieler Beobachter zunehmen.
Keystone

«Die Weltwirtschaft schlittert in die schwerste Krise aller Zeiten. Wir werden Volksaufstände, Verelendung, Ungerechtigkeiten, Willkür, Totalitarismus, Mangelerscheinungen erleben, die heute in unserer Spass- und Blödelgesellschaft unvorstellbar sind, die mit Brot und Spielen bei Laune gehalten wird. Die Krise wird mindestens zwei Jahrzehnte dauern.» Das sagt nicht etwa Jean Ziegler an einem Weltuntergangskongress, nein, diese Worte stammen vom ehemaligen Banker Paul Feuermann. Er war knapp 30 Jahre lang im Finanzgeschäft, zuerst als Direktor von Privatbanken, dann als UBS-Manager. Gesagt hat er es im Gespräch mit den Autoren des heute vorgestellten Buches «Wie Reiche denken und lenken». Geschrieben wurde dieses 450 Seiten starke Übersichtswerk vom Soziologen Ueli Mäder zusammen mit zwei Koautoren. Mäder beschäftigt sich seit Jahren mit der Reichen-Thematik.

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