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«Wir wollten nicht mit einem Parteilosen ein Risiko eingehen»

Thomas Minder kommt in der SVP-Fraktion unter. Auch die Grünliberalen führten mit ihm Gespräche, lehnten eine Aufnahme aber ab. Warum, erklärt Ständerätin Verena Diener.

Sind in der Aufbauphase um Geschlossenheit bemüht: Verena Diener und Martin Bäumle.
Sind in der Aufbauphase um Geschlossenheit bemüht: Verena Diener und Martin Bäumle.
Keystone

Der Fall war klar. Will Thomas Minder im Parlament etwas erreichen, muss er in Kommissionen Einsitz nehmen können. Und das geht nur via Mitgliedschaft in einer Fraktion. Für den Parteilosen Minder hiess das also, einen «politischen Unterschlupf» zu finden. Das ist ihm nun neun Tage nach der Wahl gelungen. Er wird Mitglied der SVP-Fraktion. Schon länger war klar, dass er entweder bei der SVP oder den Grünliberalen unterkommen möchte. Mit der SVP hatte er sich in seinem Hauptanliegen, der Initiative zur Beschränkung der Managerlöhne, gefunden. Bei den Grünliberalen dürfte das Bekenntnis zum Atomausstieg gut angekommen sein.

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