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«Wir würden den nationalen Zusammenhalt sogar stärken»

Nidwalden will das Frühfranzösisch abschaffen. Bildungsdirektor Res Schmid sagt, warum die Schüler die Landessprache trotzdem besser beherrschen werden.

Raphaela Birrer
Deutsch und Mathematik würden in der Nidwaldner Primarschule aufgestockt: Bildungsdirektor und Regierungspräsident Res Schmid (SVP).
Deutsch und Mathematik würden in der Nidwaldner Primarschule aufgestockt: Bildungsdirektor und Regierungspräsident Res Schmid (SVP).
Keystone

Herr Schmid, der Nidwaldner Regierungsrat will das Frühfranzösisch abschaffen. Werden sich die Nidwaldner künftig in Englisch mit den Romands unterhalten? Nein, auf keinen Fall. Im Gegenteil: Wir wollen Französisch als Landessprache stärken. Die zwei Wochenlektionen, die in der fünften und der sechsten Klasse wegfallen, würden wir stattdessen in der Sekundarschule aufstocken. Das heisst, anstatt auf fünf Schuljahre wären die insgesamt rund 500 Französischlektionen neu auf drei Schuljahre verteilt. Der Effekt wäre ein intensiverer Lernprozess: Wenn jeden Tag Französisch auf dem Stundenplan steht, profitieren wegen der regelmässigen Wiederholung auch die schwächeren Schüler. Unser Konzept stützt sich auf Analysen und Abklärungen zum Sprachenerwerb und zu den Bedürfnissen der Schüler, Lehrer und Eltern. Es tritt nur in Kraft, wenn die SVP-Initiative, die eine Reduktion auf eine Fremdsprache auf Primarstufe fordert, angenommen wird.

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