Zum Hauptinhalt springen

WM in Katar: Fifa vor Zürcher Gericht eingeklagt

Internationale Gewerkschaften attackieren den Verband wegen der schlechten Arbeitsbedingungen von Gastarbeitern in Katar. Eine solche Klage gab es noch nie.

Moderne Sklavenarbeiter? Amnesty spricht von Zwangsarbeit in Katar. Foto: Getty
Moderne Sklavenarbeiter? Amnesty spricht von Zwangsarbeit in Katar. Foto: Getty

In diesen Tagen trifft auf dem Zürcher Handelsgericht ein dickes Paket ein: Die holländische Gewerkschaft Federatie Nederlandse Vakbeweging hat eine Klage gegen die Fifa eingereicht. Das Dossier dreht sich um Gastarbeiter in Katar, die am Bau der Infrastruktur der WM 2022 mitwirken. Die Gewerkschaft wirft der Fifa vor, zu wenig zu tun, um deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. Menschenrechtsorganisationen stufen diese als «moderne Sklaverei» ein. Nach Berichten von Amnesty International müssen die Immigranten nach ihrer Einreise den Pass abgeben und leben unter miserablen hygienischen Bedingungen in Baracken. Viele der anderthalb Millionen Arbeiter verrichten faktisch Zwangsarbeit, so der Vorwurf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.