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Lieben und Leiden in der Schweiz

Die Kartografin Barbara Piatti zeigt, welche Schauplätze in der Schweizer Literatur vorkommen – und was das über das Land aussagt.

Beschriebene und unbeschriebene Flächen: Die Karte finden Sie im Anschluss des Interviews in höherer Auflösung, samt detaillierter Legende.
Beschriebene und unbeschriebene Flächen: Die Karte finden Sie im Anschluss des Interviews in höherer Auflösung, samt detaillierter Legende.

Frau Piatti, wo in der Schweiz wird geliebt, wo gestorben in der Literatur?

Es gibt, ganz grundsätzlich, beschriebene und unbeschriebene Flächen. Wie überall wurden die Städte zu literarischen Gravitationszentren, aber auch – und das ist eine Besonderheit für das Transit- und Touristenland Schweiz – Landschaften, die sehr berühmt sind, zum Teil auch erst durch die Literatur berühmt geworden sind, wie der Genfersee, das Berner Oberland, die Zentralschweiz und Graubünden. Dort spielt die Literatur. Und je nachdem, wie man die Autoren, die Themen und Werke gewichtet, kommt es dann zu Ballungen. Man kann aber nicht sagen: Die Liebe ballt sich in Luzern und das Verbrechen im Tessin.

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