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Wo die Schweizer den Rotstift ansetzen wollen

Wenn das Volk bestimmen könnte, wie in der Schweiz das Geld ausgegeben wird, hätte Ueli Maurer mit seinen Budgetforderungen für die Armee keine Chance – eine Sozialversicherung dafür umso mehr.

54 Prozent der Bevölkerung wollen beim Sparen bei der Armee ansetzen: Militärfahrzeuge in Kloten.
54 Prozent der Bevölkerung wollen beim Sparen bei der Armee ansetzen: Militärfahrzeuge in Kloten.
Keystone

Beim Volk hätte Verteidigungsminister Ueli Maurer keine Chance, wenn er das Armeebudget per Volksentscheid aufstocken würde. Im Gegenteil: Das Volk würde bei der Armee sparen wollen, schreibt die «SonntagsZeitung». Diese Informationen gehen aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die vom Wirtschaftsverband Economiesuisse in Auftrag gegeben wurde.

54 Prozent der Befragten sagen darin, beim Sparen würden sie bei der Armee ansetzen. Nur gerade 4 Prozent teilten Maurers Willen und sprechen sich für Mehrausgaben bei der Landesverteidigung aus.

Löhne der Verwaltung

Weiteres Sparpotenzial sieht eine Mehrheit der Befragten bei den Löhnen der Verwaltung und im Asylwesen. In den meisten anderen Bereichen wie Strassenbau, Post, Kultur, Umwelt oder öffentlicher Verkehr spricht sich die Mehrheit für eine Beibehaltung des bisherigen Budgets aus. Höhere Investitionen befürworten die Befragten bei der Bildung

Klar gegen einen Abbau stellen sie sich bei der AHV. Nur 7 Prozent der Bevölkerung will bei der Sozialversicherung sparen, dagegen spricht sich rund ein Drittel dafür aus, bei der AHV mehr Geld auszugeben.

Auch die Einführung einer Schuldenbremse bei den Sozialversicherungen wird von den Befragten abgelehnt. 55 Prozent sprechen sich dagegen aus. Die Schuldenbremse für den Bundeshaushalt hingegen hat weiterhin eine sehr hohe Akzeptanz. So sprechen sich 94 Prozent der Befragten mehr oder weniger dezidiert für ihre Beibehaltung aus.

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