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Wo es am stärksten grünt

Die Parteienlandschaft befindet sich im Umbruch – nicht nur im Kanton Zürich. Was dies für die Nationalratswahlen vom Herbst bedeutet.

Parlamentswahlen seit den letzten Nationalratswahlen.
Parlamentswahlen seit den letzten Nationalratswahlen.

Wer wird die Nationalratswahlen vom 23. Oktober gewinnen? Und wer muss Federn lassen? Ein wichtiger Indikator dafür sind die kantonalen Wahlen. Der TA hat daher alle Resultate seit den letzten nationalen Wahlen ausgewertet.

Ein Blick auf die 21 Stände* zeigt, dass die SVP in den vergangenen vier Jahren ihre Position als grösste Partei ausbauen konnte. Vor allem in (einstigen) CVP-Hochburgen wie der Zentralschweiz, St. Gallen und Wallis legte sie erneut massiv zu. Kleinere Gewinne oder gar Verluste verzeichnet die SVP dagegen in der Romandie und in Kantonen, in welchen sich die BDP abgespaltet hat. Die BDP-bedingten Verluste halten sich aber – mit Ausnahme von Graubünden, wo die SVP gleich die ganze Kantonalpartei mitsamt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ausschloss – in Grenzen. Selbst der Fukushima-Effekt vermochte – sofern es ihn gab – der SVP wenig anzuhaben: Sie konnte sich auch in Zürich auf hohem Niveau halten. Das parteieigene Ziel von 30 Prozent Wähleranteil für die Nationalratswahlen (2007: 28,9 Prozent) bleibt realistisch.

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