Zum Hauptinhalt springen

Wochenausblick: Euro 2012, Abstimmung und Schicksalswahl in Griechenland

An der Fussball-Europameisterschaft jagen sich die Knüller, Verhandlungen zu Blochers Immunität finden statt, wir stimmen ab und die Griechen, Franzosen und Ägypter wählen. So wird die Woche.

wid/rub
Zum Auftakt der zweiten Woche der Europa-Fussballmeisterschaft kommt es in Donezk zu einem Spiel der Spitzenklasse. Am Montag um 18 Uhr treffen hier Frankreich und England aufeinander. Zwei Tage später folgt gleich der nächste Fussballknüller. Am Mittwoch um 20.45 Uhr treten in Charkow die Holländer gegen die Deutschen an. Verfolgen sie unsere Berichterstattung zur Euro 2012 hier. Bild: Der deutsche Nationalspieler Mario Gomez köpft in Lemberg zum 1:0, dem Siegtreffer gegen Portugal. (9. Juni 2012)
Zum Auftakt der zweiten Woche der Europa-Fussballmeisterschaft kommt es in Donezk zu einem Spiel der Spitzenklasse. Am Montag um 18 Uhr treffen hier Frankreich und England aufeinander. Zwei Tage später folgt gleich der nächste Fussballknüller. Am Mittwoch um 20.45 Uhr treten in Charkow die Holländer gegen die Deutschen an. Verfolgen sie unsere Berichterstattung zur Euro 2012 hier. Bild: Der deutsche Nationalspieler Mario Gomez köpft in Lemberg zum 1:0, dem Siegtreffer gegen Portugal. (9. Juni 2012)
Keystone
Diese Woche dreht sich im Sport nicht alles nur um die Euro 2012. Nebst der Fussball Europameisterschaft kämpfen die Radsportler bis am Sonntag, 17. Juni um den Sieg der Tour de Suisse. Diesmal findet die Prüfung gegen die Uhr am drittletzten Tag auf einer anspruchsvollen Strecke in Gossau ZH statt. Die Bergankunft in Arosa anderntags leitet über zum Finale, das aller Voraussicht nach die Entscheidung bringen wird: auf den letzten 80 km der Schlussetappe mit über 3000 Höhenmetern mit den in der Tour de Suisse noch nie befahrenen Pässen Glaubenbielen und Glaubenberg.Die ersten Tage der Tour de Suisse sind ebenfalls nicht zu unterschätzen und beinhalten neben dem Auftakt-Zeitfahren in Lugano, das der Slowake Peter Sagen gleich überraschend für sich entscheiden konnte, auch die Bergankunft in Verbier. Bild: Peter Sagan wird auf dem Podest in Lugano von Ex-Missen geküsst. (9. Juni 2012)
Diese Woche dreht sich im Sport nicht alles nur um die Euro 2012. Nebst der Fussball Europameisterschaft kämpfen die Radsportler bis am Sonntag, 17. Juni um den Sieg der Tour de Suisse. Diesmal findet die Prüfung gegen die Uhr am drittletzten Tag auf einer anspruchsvollen Strecke in Gossau ZH statt. Die Bergankunft in Arosa anderntags leitet über zum Finale, das aller Voraussicht nach die Entscheidung bringen wird: auf den letzten 80 km der Schlussetappe mit über 3000 Höhenmetern mit den in der Tour de Suisse noch nie befahrenen Pässen Glaubenbielen und Glaubenberg.Die ersten Tage der Tour de Suisse sind ebenfalls nicht zu unterschätzen und beinhalten neben dem Auftakt-Zeitfahren in Lugano, das der Slowake Peter Sagen gleich überraschend für sich entscheiden konnte, auch die Bergankunft in Verbier. Bild: Peter Sagan wird auf dem Podest in Lugano von Ex-Missen geküsst. (9. Juni 2012)
Keystone
Mit Blick auf das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Italien wird Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am Dienstag in Rom den italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti treffen. Dies gab ihr Departement Ende Mai bekannt. Das erste Treffen in Rom habe in einem guten und konstruktiven Klima stattgefunden, heisst es in einem Communiqué des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD). Damals war die Steuerungsgruppe auf Schweizer Seite angeführt von Staatssekretär Michael Ambühl, Leiter des Staatssekretariats für Internationale Finanzfragen des EFD und auf italienischer Seite von Carlo Baldocci, diplomatischer Berater des italienischen Wirtschafts- und Finanzministeriums.Diskutiert wurden namentlich das Modell eines Abkommens über die Regulierung von Vermögenswerten nichtansässiger Steuerpflichtiger in der Schweiz und die Einführung einer Quellensteuer auf künftigen Kapitalerträgen. Erörtert wurden ferner der Zugang zu den Finanzmärkten, die bestehenden schwarzen Listen, die Revision des Doppelbesteuerungsabkommens - unter anderem die Frage des Informationsaustausches - sowie die Vereinbarung über die Grenzgängerbesteuerung.Am Dienstag findet nun in Rom das Treffen zwischen Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti statt.
Mit Blick auf das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Italien wird Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am Dienstag in Rom den italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti treffen. Dies gab ihr Departement Ende Mai bekannt. Das erste Treffen in Rom habe in einem guten und konstruktiven Klima stattgefunden, heisst es in einem Communiqué des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD). Damals war die Steuerungsgruppe auf Schweizer Seite angeführt von Staatssekretär Michael Ambühl, Leiter des Staatssekretariats für Internationale Finanzfragen des EFD und auf italienischer Seite von Carlo Baldocci, diplomatischer Berater des italienischen Wirtschafts- und Finanzministeriums.Diskutiert wurden namentlich das Modell eines Abkommens über die Regulierung von Vermögenswerten nichtansässiger Steuerpflichtiger in der Schweiz und die Einführung einer Quellensteuer auf künftigen Kapitalerträgen. Erörtert wurden ferner der Zugang zu den Finanzmärkten, die bestehenden schwarzen Listen, die Revision des Doppelbesteuerungsabkommens - unter anderem die Frage des Informationsaustausches - sowie die Vereinbarung über die Grenzgängerbesteuerung.Am Dienstag findet nun in Rom das Treffen zwischen Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti statt.
AFP
Frankreich wählt wenige Wochen nach der Präsidentenwahl schon wieder, diesmal das Parlament am Sonntag und am 17. Juni. Die Franzosen sind bei solchen Anlässen oft grosszügig gewesen und haben ihren neuen Präsidenten meist mit einer Parlamentsmehrheit für fünf Jahre ausgestattet, die der Regierung eine bequeme Grundlage liefert. Das liegt meist daran, dass viele Wähler des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten bei den Parlamentswahlen zu Hause bleiben. Dieses Mal jedoch könnte es spannend werden. Denn die Umfragen sehen die konservative Partei UMP von Nicolas Sarkozy zwischen 30 und 33 Prozent, die Sozialisten des neuen Präsidenten François Hollande liegen nur hauchdünn davor. Die rechtsextreme Front National steht zwischen 12 und 18 Prozent. Den Rest teilen sich kleinere Parteien wie die Linken (etwa 7,5 Prozent), die Grünen (4,5 Prozent) oder die Liberalen (4 Prozent). Lesen Sie unseren Artikel zur Ausgangslage.
Frankreich wählt wenige Wochen nach der Präsidentenwahl schon wieder, diesmal das Parlament am Sonntag und am 17. Juni. Die Franzosen sind bei solchen Anlässen oft grosszügig gewesen und haben ihren neuen Präsidenten meist mit einer Parlamentsmehrheit für fünf Jahre ausgestattet, die der Regierung eine bequeme Grundlage liefert. Das liegt meist daran, dass viele Wähler des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten bei den Parlamentswahlen zu Hause bleiben. Dieses Mal jedoch könnte es spannend werden. Denn die Umfragen sehen die konservative Partei UMP von Nicolas Sarkozy zwischen 30 und 33 Prozent, die Sozialisten des neuen Präsidenten François Hollande liegen nur hauchdünn davor. Die rechtsextreme Front National steht zwischen 12 und 18 Prozent. Den Rest teilen sich kleinere Parteien wie die Linken (etwa 7,5 Prozent), die Grünen (4,5 Prozent) oder die Liberalen (4 Prozent). Lesen Sie unseren Artikel zur Ausgangslage.
AFP
Eine Woche nachdem der frühere Präsident Hosni Mubarak von einem Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist, wählt das ägyptische Volk am Sonntag seinen Nachfolger. In der Stichwahl stehen sich Mohamed Morsi von den Muslimbrüdern und der Ex-Regierungschef Ahmed Shafik gegenüber. Shafik war der letzte Ministerpräsident unter Mubarak. Viele Ägypter fürchten, dass mit Shafik das alte Regime wieder an die Macht zurückkehren könnte.Das ägyptische Parlament hatte im April ein Gesetz angenommen, das früheren Regierungschefs, Präsidenten, Vize-Präsidenten, Mitgliedern des Politbüros und Chefs der inzwischen aufgelösten Mubarak-Partei PND für die nächsten zehn Jahre keine politischen Rechte gewährt.Der regierende Militärrat ratifizierte das Gesetz, was dazu führte, dass Schafiks Präsidentschaftskandidatur von der Wahlkommission zunächst für ungültig erklärt wurde. Das Gremium liess aber einen Einspruch von Shafik zu und beauftragte das Gericht, die Verfassungsmässigkeit des Gesetzes zu prüfen.
Eine Woche nachdem der frühere Präsident Hosni Mubarak von einem Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist, wählt das ägyptische Volk am Sonntag seinen Nachfolger. In der Stichwahl stehen sich Mohamed Morsi von den Muslimbrüdern und der Ex-Regierungschef Ahmed Shafik gegenüber. Shafik war der letzte Ministerpräsident unter Mubarak. Viele Ägypter fürchten, dass mit Shafik das alte Regime wieder an die Macht zurückkehren könnte.Das ägyptische Parlament hatte im April ein Gesetz angenommen, das früheren Regierungschefs, Präsidenten, Vize-Präsidenten, Mitgliedern des Politbüros und Chefs der inzwischen aufgelösten Mubarak-Partei PND für die nächsten zehn Jahre keine politischen Rechte gewährt.Der regierende Militärrat ratifizierte das Gesetz, was dazu führte, dass Schafiks Präsidentschaftskandidatur von der Wahlkommission zunächst für ungültig erklärt wurde. Das Gremium liess aber einen Einspruch von Shafik zu und beauftragte das Gericht, die Verfassungsmässigkeit des Gesetzes zu prüfen.
AFP
1 / 7
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch