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Woher die eingetragenen Hooligans stammen

Die Hooligan-Datenbank des Bundes ist innerhalb eines Jahres um fast fünfzig Prozent angewachsen. Ein Kanton ist besonders stark vertreten.

An Fussballspielen aktiv: Polizei bei einem Deeskalationstraining 2009 in Neuchatel.
An Fussballspielen aktiv: Polizei bei einem Deeskalationstraining 2009 in Neuchatel.

Die Hooligan-Datenbank «Hoogan» wird immer schwerer. Derzeit sind 860 Personen eingetragen, wie die «Mittelland Zeitung» in ihrer Ausgabe vom Mittwoch berichtet. Im Mai 2009 waren es noch 576 gewesen.

Die meisten der heute eingetragenen Personen wurden im Umfeld von Fussballspielen auffällig, nämlich 610 Täter, wie Fedpol-Sprecher Stefan Kunfermann den Zeitungsbericht bestätigte. 248 Personen wurden vor, während oder nach Eishockeyspielen registriert.

Verhältnismässig wenige Chaoten aus Basel

Die meisten Sport-Chaoten kommen aus dem Kanton Zürich (158). Dies dürfte vor allem damit zu tun haben, dass der Kanton Zürich mit zwei Fussball-Teams und zwei Hockey-Teams die grösste Dichte an erstklassigen Vereinen stellt. Es folgen Bern (90), St. Gallen (90), Luzern (74), Aargau (56), Wallis (53) und Basel-Stadt (31).

Laut Kunfermann wurden letztes Jahr erstmals Ausreisebeschränkungen gegen Fussballchaoten verhängt. Und Personen, die trotz Rayonverbot Stadien besuchten, bekamen Meldeauflagen aufgebrummt. Sie müssen sich künftig während Spielen auf dem Polizeiposten melden.

SDA/oku

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