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«Worte genügen nicht, wir müssen entschlossen handeln»

Eveline Widmer-Schlumpf hat in New York vor den Vereinten Nationen gesprochen. Sie forderte in Syrien ein hartes Durchgreifen gegen Verbrechen beider Kriegsparteien. Sie mahnte aber auch die UNO selber.

Will in der Syrien-Frage Den Haag einschalten: Eveline Widmer-Schlumpf während ihrer Rede in New York. (24. September 2012)
Will in der Syrien-Frage Den Haag einschalten: Eveline Widmer-Schlumpf während ihrer Rede in New York. (24. September 2012)
Keystone

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf hat an der 67. UNO-Generaldebatte in New York teilgenommen. An einem Gipfeltreffen zur Rechtsstaatlichkeit forderte Widmer-Schlumpf den Sicherheitsrat auf, die Situation in Syrien an den Internationalen Strafgerichtshof ICC zu verweisen. «Worte genügen nicht, wir müssen entschlossen handeln», sagte die Bundespräsidentin in ihrer Rede in New York. Der ICC müsse gegen alle Parteien ermitteln, die in Syrien Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hätten, sagte Widmer-Schlumpf. Missetäter müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

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