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Zahl der Sozialhilfeempfänger nimmt zu

In der Schweiz sind dieses Jahr etwas mehr Leute auf das Sozialamt gegangen als letztes Jahr. Vor allem bei einer Altersgruppe hat die prozentuale Zunahme stark zugenommen.

Angewiesen auf Sozialhilfe: Eine Frau durchwühlt im Zürcher Hauptbahnhof einen Abfallkorb.
Angewiesen auf Sozialhilfe: Eine Frau durchwühlt im Zürcher Hauptbahnhof einen Abfallkorb.
Keystone

Trotz schwieriger Wirtschaftslage ist der Anteil der Sozialhilfebezüger an der Gesamtbevölkerung 2009 nur leicht gestiegen - von 2,9 auf 3 Prozent. Dies geht aus der Sozialhilfestatistik 2009 hervor.

Danach waren im Jahr 2009 230'019 Personen zur Existenzsicherung teilweise oder ganz auf Sozialhilfe angewiesen. Dies entsprach 3,0 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr waren 2009 rund 4 Prozent mehr Personen in der Schweiz auf die Leistungen der Sozialhilfe angewiesen.

56- bis 64-Jährige sind stärker betroffen

Wie aus den Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, verzeichneten bei den Altersgruppen die 56- bis 64-Jährigen eine starke prozentuale Zunahme an Sozialhilfebezügern gegenüber dem Vorjahr. In den letzten Jahren vor der Pensionierung gelingt es Sozialhilfebezügern offensichtlich immer weniger, sich durch eine verbesserte Erwerbssituation aus der Abhängigkeit von der Sozialhilfe zu lösen.

2009 betrug die Sozialhilfequote bei den Schweizern unverändert 2,0 Prozent, wobei sich keine nennenswerten Differenzen nach Geschlecht zeigten. Die Sozialhilfequote bei den Ausländern stieg geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent (2008: 6,0 Prozent).

SDA/miw

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