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Zu häufige Computertomografie kann Krebs verursachen

Das Bundesamt für Gesundheit will die Strahlendosis deutlich verringern. Eine Studie zeigt, dass das geht.

Markus Brotschi, Bern
Gefährliche Strahlung: Ein Patient während der Untersuchung mit einem Computertomografen.
Gefährliche Strahlung: Ein Patient während der Untersuchung mit einem Computertomografen.
Keystone

Die Computertomografie (CT) erlebt in der medizinischen Diagnostik einen Boom. Die schnell um den Körper rotierenden Röntgengeräte liefern scharfe dreidimensionale Bilder aus dem Inneren des Körpers. Rund 200 CT stehen heute in Schweizer Spitälern und privaten Radiologieabteilungen. Allerdings haben die Wundermaschinen eine Kehrseite. Jede Aufnahme setzt den Körper einer Strahlenbelastung aus. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) geht davon aus, dass die Strahlenexposition der Schweizer Bevölkerung in den letzten 5 Jahren um 20 Prozent zugenommen hat, weil die Computertomografie immer häufiger eingesetzt wird. Das kann fatale Folgen für einzelne Patienten haben. Eine Studie des amerikanischen Radiologen David Brenner aus dem Jahr 2007 prognostizierte, dass die Röntgenstrahlen von CT künftig 1,5 bis 2 Prozent aller Tumore verursachen könnten.

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