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Zürich hindert Flüchtlinge daran zu arbeiten

Der Kanton verweigert vorläufig aufgenommenen Ausländern mit Jobangebot die Arbeitsbewilligung.

Nicht jeder F-Ausweis ist gleich: Flüchtling bei der Arbeit im Zürcher Stadtspital Triemli. Foto: Eddy Risch (Keystone)
Nicht jeder F-Ausweis ist gleich: Flüchtling bei der Arbeit im Zürcher Stadtspital Triemli. Foto: Eddy Risch (Keystone)

Politiker links wie rechts kritisieren, dass in die Schweiz geflüchtete Personen zu wenig arbeiten und ihren Lebenunterhalt verdienen. Heute gehen nur rund 30 Prozent der vorläufig aufgenommenen Personen einer Erwerbstätigkeit nach. Diese Gruppe trägt den sogenannten Ausländer-F-Ausweis.

Rund 16'000 sind arbeitslos und leben von der Sozialhilfe, die den Bund pro Person 1500 Franken monatlich kostet, die Kantone manchmal mehr. Doch der Kanton Zürich weigert sich, gewissen Stellensuchenden mit F-Ausweis eine Arbeitsbewilligung zu erteilen. «Alle Gesuche für eine Bewilligung, die wir im Kanton Zürich stellten, wurden abgelehnt», sagte eine professionelle Arbeitsvermittlerin aus Solothurn. Am Lohn habe es nicht gelegen. Dieser sei «orts- und branchenüblich» gewesen.

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