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«Zufall und Willkür» an der Grenze

Flüchtlingsaktivisten und Juristen liefern Beispiele für widerrechtliches Verhalten des Grenzwachtkorps in Chiasso.

Flüchtlingsorganisationen erheben Vorwürfe gegen die Grenzschützer: Ein Grenzwächter bewacht die Grenze in Stabio TI. (Archivbild Keystone, Karl Mathis)
Flüchtlingsorganisationen erheben Vorwürfe gegen die Grenzschützer: Ein Grenzwächter bewacht die Grenze in Stabio TI. (Archivbild Keystone, Karl Mathis)
Patrick Benz, Verbindungsoffizier zum Bundesamt für Migration des Grenzwachtkorps (l.) und Mauro Antonini, Kommandant der Grenzwache weisen die Vorwürfe wegen des strikten Regimes an der Tessiner Grenze an der Medienkonferenz in Mendrisio TI zurück. (30. August 2016)
Patrick Benz, Verbindungsoffizier zum Bundesamt für Migration des Grenzwachtkorps (l.) und Mauro Antonini, Kommandant der Grenzwache weisen die Vorwürfe wegen des strikten Regimes an der Tessiner Grenze an der Medienkonferenz in Mendrisio TI zurück. (30. August 2016)
Davide Agosta, Keystone
Die sanitären Anlagen, die das Rote Kreuz Italiens am Bahnhof von Como bereitgestellt hat.
Die sanitären Anlagen, die das Rote Kreuz Italiens am Bahnhof von Como bereitgestellt hat.
Thomas Egli
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Nach Wochen des Schweigens ist das Tessiner Grenzwachtkorps am Dienstag in die Offensive gegangen, um sich gegen die Kritik am Umgang mit Flüchtlingen zu wehren. «Viele Migranten präsentieren bei verschiedenen Einreiseversuchen unterschiedliche Identitäten und Fluchtgeschichten», sagte Grenzkommandant Mauro Antonini vor den Medien in Mendrisio. Aber es treffe keinesfalls zu, «dass wir die Annahme von Asylgesuchen verweigern». Nur einen Tag später, am Mittwoch in Chiasso, präsentierten Menschenrechtler und Juristen eine andere Sicht der Dinge.

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