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Zug könnte eine Boykott-Lawine auslösen

Der Zuger Kantonsrat will die Zahlungen an den Finanzausgleich aussetzen. Andere Geberkantone könnten nachziehen.

Die Schere zwischen Geber- und Nehmerkantonen geht immer weiter auf. Grafik: BaZ
Die Schere zwischen Geber- und Nehmerkantonen geht immer weiter auf. Grafik: BaZ

Genug ist genug. Die Geberkantone haben die Nase voll. Jahr für Jahr müssen sie mehr Geld in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) einzahlen – und ein Ende ist nicht absehbar. Mittlerweile fliessen jährlich etwa 3,8 Milliarden Franken vom Bund und den neun finanzstarken Kantonen zu den 17 Nehmerkantonen. Doch nun wehrt sich der Kanton Zug. In einem Akt des poli­tischen Ungehorsams hat die Mehrheit des Kantonsrats eine brisante Motion überwiesen. Gefordert wird, einen Teil der NFA-Zahlungen so lange auf einem Sperrkonto zu deponieren, «bis der NFA auf eine für alle Kantone faire und bundesverfassungskonforme Art neu geregelt und umgesetzt wird».

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