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Zugriff auf heikle Daten bei AHV-Zahlstelle

Der Ex-IT-Chef der krisengeschüttelten Zentralen Ausgleichsstelle in Genf leitete nach seinem Abgang geschäftliche E-Mails auf einen Privataccount um und hortete Dokumente.

Die Serie von Verfehlungen rund um die elektronische Datenverarbeitung in der Genfer AHV-Zahlstelle reisst nicht ab. Foto: Reuters
Die Serie von Verfehlungen rund um die elektronische Datenverarbeitung in der Genfer AHV-Zahlstelle reisst nicht ab. Foto: Reuters

«Stürmische Zeiten» habe die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) in Genf, die wichtigste Zahlstelle von AHV-Renten, hinter sich. Das stellt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in ihrem am letzten Montag publizierten Jahresbericht fest und ruft in Erinnerung, welche «grundsätzlichen Mängel» und «besonderen Vorkommnisse» sie nach Eingang «mehrerer Meldungen von Whistleblowern und der Übermittlung eines internen Prüfberichts» im Frühling 2014 vorfand und dem Bundesrat rapportierte. Bei der zu 90 Prozent aus AHV-Geldern finanzierten ZAS mit einem Jahresbudget von über 140 Millionen Franken wurden jahrelang Informatikaufträge unter der Hand vergeben. Sogar externe Mitarbeiter konnten Geschäfte abschliessen, wobei millionenteure Projekte ergebnislos abgebrochen wurden.

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