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Zum dritten Mal im Nationalrat

Zweimal wurde Christian Miesch (SVP) bereits aus dem Nationalrat abgewählt. Nun kehrt der Baselbieter zurück.

Normalerweise treten altgediente Nationalräte vor Ende der Legislatur zurück, um einer Nachwuchskraft Platz zu machen. Der Rücktritt des Baselbieter SVP-Nationalrats und Ex-Fraktionschefs Caspar Baader erfolgte kaum aus diesem Grund. Denn seinen Platz übernimmt der 66-jährige Christian Miesch, der vielleicht nur ein Jahr bleibt.

Miesch begann seine Nationalratskarriere 1991, als er als FDP-Mitglied zum ersten Mal nach Bern gewählt wurde. Allerdings dauerte das Gastspiel nur vier Jahre. 1995 verweigerte die FDP Miesch die Nominierung für die Nationalratswahlen, da er zu weit rechts politisierte. Miesch versuchte es auf einer freien Liste und verpasste die Wiederwahl. 1996 trat er in die SVP über, 2003 zog er so zum zweiten Mal in den Nationalrat ein. Nach acht Jahren wählten ihn die Baselbieter wieder ab. Sie zogen ihm den 18 Jahre jüngeren Thomas de ­Courten (SVP) vor.

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