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Acht Jahre im Bundesrat – eines bleibt in Erinnerung

Didier Burkhalter mag nicht mehr. Was der Neuenburger Freisinnige erreicht hat – und was nicht.

MeinungAlan Cassidy, Philipp Loser

Am See begann es, am See hört es auf. Didier Burkhalters Grossvater war ein Berufsfischer auf dem Neuenburgersee und Didier beeindruckt. Von seinem Grossvater, von den Fischen, von der harten Arbeit in der harten Natur, vom Wind und vom Wasser. Es war offensichtlich eine prägende Erfahrung.

Als Burkhalter später ein Buch über seine Heimat schrieb, war da ständig Wind, der die Seeoberfläche fast auf ­jeder Buchseite kräuselte. In Interviews schaute er gerne auf den See hinaus ­(metaphorisch) und auch jetzt, zum Zeitpunkt des Abschieds, liefert der See, sein See, die Bilder. Der Entscheid sei wie eine Welle über ihn gekommen, sagte Burkhalter gestern, und nein, die Kritik an seiner Arbeit habe nichts mit seinem Rücktritt zu tun. Die Kritik sei eher wie Wind, Wind auf dem See, der die Schiffe in Bewegung versetze.

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