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Zweitwohnungen: Missbräuche bei Verkäufen nur schwer zu verhindern

Der Bundesrat verlangt, dass Kantone und Gemeinden Missbräuche bei Umnutzungen von Erst- in Zweitwohnungen bekämpfen. Doch das sei gar nicht so einfach, heisst es in den Kantonen.

Bewirtschaftete Wohnungen können weiterhin gebaut werden: Ferienresort am Heinzenberg im Domleschg, Graubünden. (Archivbild)
Bewirtschaftete Wohnungen können weiterhin gebaut werden: Ferienresort am Heinzenberg im Domleschg, Graubünden. (Archivbild)

Sie sind aus finanzieller Sicht die Gewinner der Zweitwohnungsinitiative: die Eigentümer bereits bestehender Wohnungen in Gemeinden mit hohem Zweitwohnungsanteil. Ihre Liegenschaften werden massiv an Wert zulegen.

Der Bundesrat hat diese Wertsteigerung mit seiner Verordnung zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative zementiert: Eigentümer bestehender Wohnungen geniessen besonderen Schutz. Sie können ihr bislang als Erstwohnung genutztes Objekt auch künftig als Zweitwohnung veräussern. Dass dadurch der Zweitwohnungsanteil in ihrer Gemeinde ansteigt, braucht sie grundsätzlich nicht zu kümmern.

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