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Das sagt die HSBC über ihre Geschäftspraxis

Die Bank gibt Verfehlungen zu. Allerdings reicht sie einen Teil der Schuld weiter.

Eins Kunden aus über 150 Ländern: Reflektion in der Scheibe einer Genfer HSBC-Niederlassung. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Eins Kunden aus über 150 Ländern: Reflektion in der Scheibe einer Genfer HSBC-Niederlassung. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die HSBC Private Bank (Suisse) SA ist die viertgrösste ausländisch beherrschte Bank in der Schweiz. Per Ende 2014 verwalteten ihre Filialen in Genf, Lugano und am Paradeplatz Zürich 68 Milliarden Franken Kundengelder. Die Bank ­gehört zur Hongkong Shanghai Banking Corporation, einem 150 Jahre alten Konglomerat mit Hauptsitz in London.Redaktion Tamedia und andere Medien sandten der Bank im Rahmen der Swissleaks-Recherchen Fragenkataloge zu. Die Bank antwortete nicht auf einzelne Vorwürfe. Stattdessen schickte sie den Journalisten eine vierseitige Stellungnahme – ein aussergewöhnliches Papier. Die Bank gibt darin Verfehlungen zu: «Obwohl es zahlreiche Gründe dafür gibt, in der Schweiz ein Bankkonto zu haben, nutzten in manchen Fällen Personen das Bank­geheimnis aus, um undeklarierte Konten zu unterhalten». Das führte laut der Bank dazu, dass man eine Anzahl Kunden hatte, die ihre Steuerverpflichtungen «nicht vollständig» einhielten. «Wir anerkennen das Versagen von Compliance und Kontrolle in der Vergangenheit und sind dafür verantwortlich.»

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