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Der Parc Adula stirbt nach 16 Jahren den Tod an der Urne

Die Schweiz erhält keinen neuen Nationalpark. Die betroffenen Bündner und Tessiner Gemeinden sagen nein.

Wäre als Kernzone des Parks geplant gewesen: Die Greina-Ebene mit dem Bach Rein da Sumvitg. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Wäre als Kernzone des Parks geplant gewesen: Die Greina-Ebene mit dem Bach Rein da Sumvitg. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Anderthalb Jahrzehnte der Planung, der Vorfreude und des Streits haben am Wochenende ein abruptes Ende gefunden: Der Parc Adula, konzipiert als zweiter und bisher grösster Nationalpark der Schweiz, ist an der Urne gescheitert.

Von den 14 Bündner und 3 Tessiner Gemeinden, die auf dem für ihn vorgesehenen Gebiet liegen, hätten mindestens 13 zustimmen müssen. Ja-Mehrheiten gab es aber bloss in 9 Gemeinden – primär in den etwas peripher gelegenen des Rheinwalds und des Misox. Nein sagten hingegen jene Gemeinden, die das Herzstück des Parks hätten stellen sollen: am deutlichsten Vals (81 Prozent) und Lumnezia (79 Prozent) in Graubünden sowie Blenio im Tessin (61 Prozent).

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