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«Die HSBC ist nicht der letzte Fall»

Es gebe immer noch Schweizer Banken mit ungesundem Appetit auf riskante Geschäfte, sagt Daniel Thelesklaf. Der Geldwäscherei-Bekämpfer rechnet mit weiteren Skandalen.

Mario Stäuble und Martin Stoll
«Das Formularfeld ‹legal› ist rasch angekreuzt», sagt Daniel Thelesklaf. Foto: Sophie Stieger
«Das Formularfeld ‹legal› ist rasch angekreuzt», sagt Daniel Thelesklaf. Foto: Sophie Stieger

Daniel Thelesklaf, die HSBC Schweiz hatte Diamantenschieber und ­Waffenhändler in ihrem ­Kundenstamm. Wie ist das möglich?

Weil im Private Banking dieses Risiko nie ganz auszuschliessen ist. Finanzermittler haben solche Fälle täglich auf dem Tisch. Selbst in Liechtenstein stossen wir noch heute auf zwielichtige Kunden, und auch die Schweizer Bundesanwaltschaft ist mit solchen Fällen konfrontiert. Die HSBC ist einfach ein Fall, der jetzt an die Oberfläche kommt und einer breiten ­Öffentlichkeit bekannt wird. Ich will nicht sagen, dass der Fall «normal» ist, aber er ist sicher näher bei der Regel als bei der Ausnahme.

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