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Die Machenschaften der «Bad Bank»

Die HSBC Schweiz hofierte Kunden, die mit Waffenhandel, Blutdiamanten und Drogen Millionen verdienten.

Zahlreiche Verfahren laufen: HSBC-Sitz in Genf (5. August 2008). Foto: Denis Balibouse (Reuters)
Zahlreiche Verfahren laufen: HSBC-Sitz in Genf (5. August 2008). Foto: Denis Balibouse (Reuters)

Am 9. September 2005 schreibt ein Berater der Privatbank HSBC Schweiz in Genf eine Warnung in die Fiche eines Kunden. Es geht um Emmanuel Shallop, einen libanesisch-belgischen Diamantenhändler aus Antwerpen. «Kunde ist derzeit sehr vorsichtig», schreibt der Bankier. «Er spürt den Druck der belgischen Steuerfahndung. Sie untersuchen seine Aktivitäten im Bereich Diamantenhandel . . . Steuerbetrug.»

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