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Minister, Militärs und Magnaten waren willkommen

HSBC Schweiz geschäftete mit vielen Machthabern aus korruptionsanfälligen Staaten. Bis die Bankenaufsicht einschritt.

Offen für (fast) alle: Die HSBC-Filiale in am Quai Wilson in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
Offen für (fast) alle: Die HSBC-Filiale in am Quai Wilson in Genf. Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Mitglieder von Herrscherfamilien und Spitzenpolitiker aus Staaten, in denen Korruption grassiert, sind Hochrisikokunden für jedes Geldinstitut. Die Gefahr ist gross, dass Vermögen aus zwielichtigen Geschäften in die Bank geschleust werden – und diese sich plötzlich mitten in einem Korruptionsskandal wiederfindet. Recherchen zeigen, dass die HSBC Schweiz Millionensummen von genau dieser Klientel annahm. Die Bankenaufsicht Finma musste schliesslich einschreiten.

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