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«Totgesagte wie die CVP leben länger»

Wahlkampfberater Louis Perron kommt im Hinblick auf die Wahlen 2015 zu einem überraschenden Schluss: Als Familienpartei ist die CVP klar aufgestellt und zieht Wähler an. Die FDP hingegen habe sich abgenutzt.

David Schaffner
Die Zukunft ihrer Partei liegt nicht in den Sternen sondern in einem klar erkennbaren Profil: Parteipräsident Christophe Darbellay und Fraktionschef Urs Schwaller im Genfer Palais des Nations. (Archiv 2012)
Die Zukunft ihrer Partei liegt nicht in den Sternen sondern in einem klar erkennbaren Profil: Parteipräsident Christophe Darbellay und Fraktionschef Urs Schwaller im Genfer Palais des Nations. (Archiv 2012)
Keystone

Herr Perron, vor einer Woche gab die BDP der CVP einen Korb und verweigerte im Hinblick auf die Wahlen den Zusammenschluss zu einer Union. Können Sie diesen Entscheid nachvollziehen?

Nein, die BDP hat klar einen Fehler begangen. Für beide Parteien wäre die Unionslösung elegant gewesen. Wenn wir in Italien oder Frankreich wären, würden CVP und BDP schlicht und einfach eine neue Partei gründen mit neuem Namen und Logo. In der Schweiz braucht das offenbar noch etwas Zeit.

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