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Über 26'000 Schweizer Schengen-Daten gehackt

1,2 Millionen Personendaten sind bei einem Hackerangriff auf das Schengener Informationssystem (SIS) geklaut worden. Betroffen ist auch die Schweiz.

Der Blick in die Einsatzzentrale des Bundesamts für Polizei (Fedpol). In der SIS-Datenbank speichern die Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens gesuchte oder vermisste Personen, sowie verdächtige Fahrzeuge, Schusswaffen und Dokumente.
Der Blick in die Einsatzzentrale des Bundesamts für Polizei (Fedpol). In der SIS-Datenbank speichern die Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens gesuchte oder vermisste Personen, sowie verdächtige Fahrzeuge, Schusswaffen und Dokumente.
Keystone

Zwei Hacker haben sich vor zwei Jahren Zugang zum Schengener Informationssystem (SIS) verschafft und 1,2 Millionen Datensätze kopiert. Dies berichtete «Spiegel online». Der Fall sollte eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Nun hat Fedpol-Sprecher Alexander Rechsteiner gegenüber Redaktion Tamedia bestätigt, dass auch die Schweiz vom Hackerangriff betroffen ist: 26'478 Personen-Datensätze wurden gestohlen. «Daten zu vermissten, überwachten und zur Fahndung ausgeschriebenen Personen gerieten in die Hände Dritter», sagt Rechsteiner. Ebenfalls gestohlen worden seien Information zu Personen, die im Schengenraum unerwünscht waren.

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