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Versagen auf der ganzen Linie

Beim mutmasslichen Bestechungsfall im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) haben alle internen Kontrollen versagt. Der grosse Verlierer ist die Politik, die damit viel an Vertrauen einbüsst.

Der mutmassliche Bestechungsfall im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist erschreckend. Die Tonaufnahme einer Sitzung der involvierten Personen, die dem TA zugespielt wurde, hinterlässt mehr als nur ein flaues Gefühl. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen ist es offenbar möglich, dass sich ein Bundesbeamter ungehindert mit krummen Geschäften persönliche Vorteile verschaffen kann. Und das über Jahre hinweg bis zum heutigen Tag.

Der Aufschrei der Politiker ist nun genauso gewiss wie das Versprechen, dass alle Vorkommnisse lückenlos aufgeklärt werden. Klar ist, dass sämtliche Kontrollinstanzen versagt haben, von den amtsinternen über die Aufsichtskommission der Arbeitslosenversicherung und die Eidgenössische Finanzaufsicht bis hin zur Politik. Doch wer trägt daneben die Verantwortung?

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