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Von Damaskus nach Bern

Vor 16 Monaten ist Edmond Alkhali mit seiner Familie aus Syrien in die Schweiz geflüchtet. Ein Leben zwischen Sorge um seine Verwandten in Damaskus und Suche nach Arbeit.

In der Gelateria di Berna füllt Edmond Alkhali seit Anfang Juni Cornets mit Glacé, knüpft Kontakte und lernt Deutsch. In seiner Heimat Damaskus betrieb er ein Café, zwei Hostels sowie ein Büro als Grafiker und Innendesigner.
In der Gelateria di Berna füllt Edmond Alkhali seit Anfang Juni Cornets mit Glacé, knüpft Kontakte und lernt Deutsch. In seiner Heimat Damaskus betrieb er ein Café, zwei Hostels sowie ein Büro als Grafiker und Innendesigner.
Enrique Munoz Garcia

Es war halb acht Uhr morgens, ein Freitag Anfang Januar 2012, als Edmond Alkhali beschloss, seine Heimat zu verlassen. Er sass Zuhause in Damaskus am Küchentisch und hörte in der Ferne die Explosion: Eine Autobombe, die dritte in der syrischen Hauptstadt Damaskus, war in der Nähe eines Geheimdienstgebäudes im Stadtteil Midan explodiert. Dort wo Edmond Alkhali jeden Morgen mit dem Auto vorbeifuhr, wenn er seinen Sohn Carlos zu dessen Grossmutter Suher brachte.

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