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Von der Schweiz in den Folterkeller

Vom Bund abgewiesene Asylsuchende berichten von Misshandlungen in Sri Lanka. Kajan* schildert die Grausamkeiten detailliert: «Ich wurde verhört und mit verschiedenen Methoden gefoltert.»

Thomas Knellwolf und Stefan Schürer
Hoffen auf die Schweiz: Eine Tamilin mit ihrem Kind in ihrer Wohnung in Genf.
Hoffen auf die Schweiz: Eine Tamilin mit ihrem Kind in ihrer Wohnung in Genf.
Keystone

Sie werden geschlagen, wieder und wieder. Ihre Köpfe werden in Wasserkübel getaucht oder in Öl. Nackt werden sie eingesperrt, stunden- und tagelang. Zigaretten werden auf ihrer Haut ausgedrückt.

Drei Männer, alle um die 30, die 2011 oder 2012 aus der Schweiz nach Colombo zurückgekehrt sind, berichten von ähnlichen Grausamkeiten. In Sri Lanka seien sie verhaftet und misshandelt worden. Einer von ihnen war als Tourist nach Zürich geflogen, zwei waren als Flüchtlinge in die Schweiz gekommen und hatten Asyl begehrt – erfolglos. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Einzelheiten zu ihren Fällen in einem Bericht zusammengestellt, der dem TA vorliegt.

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