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Warum diese Unternehmer für die Erbschaftssteuer sind

Scharf schiessen Patrons derzeit gegen die Erbschaftssteuer. Ganz anders eine Gruppe um SP-Frau Jacqueline Badran.

«Die Vermögensbildung von Kapitaleigentümern wurde massiv begünstigt»: Jacqueline Badran.
«Die Vermögensbildung von Kapitaleigentümern wurde massiv begünstigt»: Jacqueline Badran.
Gaetan Bally, Keystone

Die Wirtschaftsverbände sind dezidiert gegen die Erbschaftssteuerinitiative. Doch nun gibt es Widerstand aus den eigenen Reihen: Fünf Unternehmerinnen und Unternehmer werben für die Initiative.

Die bekannteste unter ihnen ist die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran. Sie ist die Chefin der Zürcher Softwarefirma Zeix.

«Das Gejammer der Gegner ist mehr als eine durch und durch schamlose Unverschämtheit.»

Jacqueline Badran

Sie verwies auf die verschiedenen Steuerreformen der letzten Jahre, die den Grosskonzernen genützt, den KMU und dem Mittelstand aber geschadet hätten.

Gewerbe würde profitieren

Von der Erbschaftssteuerinitiative hingegen würden die hiesige Wirtschaft und vor allem das Gewerbe und die KMU profitieren, heisst es in einer Medienmitteilung der fünf Befürworter. Das sei insbesondere der Fall, weil zwei Drittel der Erträge an die AHV fliessen würden.

«Wenn dieses Geld nicht aus den Erträgen der Erbschaftssteuer kommt, bedeutet dies unweigerlich eine Mehrbelastung der Unternehmen», wird Badran in der Mitteilung zitiert. Sie müssten höhere AHV-Beiträge auf den Löhnen oder höhere Mehrwertsteuern bezahlen. Dadurch würden die KMU deutlich mehr belastet.

Ausserdem sehe die Erbschaftssteuerreform explizit den Schutz von Gewerbebetrieben und KMU vor, halten die Befürworter fest. «Die Gegnerschaft will nichts anderes als die Interessen einer äusserst gut betuchten Wirtschaftselite schützen», wird der Freiburger Unternehmer Gerhard Andrey in der Mitteilung zitiert. Er ist Vorstandsmitglied der Grünen Schweiz.

(SDA)

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