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«Schweizer Konzerne verletzen die Menschenrechte»

Die Kampagne Recht ohne Grenzen hat es in Davos auf Bundesrat Schneider-Ammanns Krawatte abgesehen. Sie fordert Regeln für Schweizer Firmen im Ausland.

Will den Bundesrat zur Verantwortung ziehen: Kampagnenleiterin Rahel Ruch von Recht ohne Grenzen.
Video: Jan Derrer

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Schweizer Konzerne müssen im Ausland Menschenrechte und Umweltauflagen einhalten, fordert die Kampagnre Recht ohne Grenzen. Und Geschädigte sollen ihre Rechte in der Schweiz einfordern können. Kampagnenleiterin Rahel Ruch erklärt im Video, weshalb sie in Davos am WEF mit einer Holzfigur von Bundesrat Schneider-Ammann auf ihr Anliegen aufmerksam macht.

Hinter der Kampagne stehen Umwelt- und Frauenverbände, Menschenrechtsorganisationen, Hilfswerke, kirchliche Gruppen und Gewerkschaften. Die Verantwortung von Schweizer Konzernen im Ausland für Menschenrechte und Umwelt soll laut den Initianten gesetzlich festgehalten werden.

Erstellt: 23.01.2013, 16:16 Uhr

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