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Aktivisten legten Davoser Shell-Tankstelle lahm

Mit der Aktion protestierte Greenpeace gegen die Arktis-Aktivitäten des Ölmultis Shell. Die Polizei rückte mit 20 Leuten aus.

Plötzlich wurde es hektisch am Morgen an der Shell-Tankstelle eingangs Davos: Greenpeace-Aktivisten ketten sich an Zapfsäule.

Um 9.30 Uhr haben rund 25 Aktivisten die Shell-Tankstelle eingangs der Gemeinde Davos besetzt. Einige ketteten sich an die Zapfsäulen, andere kletterten aufs Dach und rollten ein Transparent mit der Aufschrift «Arctic Oil - too risky» aus. Vor der Tankstelle wurden grosse Eisklötze aufgestellt, daneben stehen Aktivisten als Eisbären verkleidet.

Die Polizei rückte mit rund 20 Einsatzkräften aus, verhielt sich aber zurückhaltend. Die ausgezogenen Zapfschläuche mussten auf Anweisung der Beamten wieder angebracht werden. Vereinzelt wurden Aktivisten von Polizisten weggetragen. Um 11 Uhr dauerte die Aktion noch immer an. Die Polizei rückte aber mit zusätzlichen Leuten und grossen Zangen an.

Übergabe des Schmähpreises an Shell-Boss in Davos?

Gegen 14 Uhr wurde die Aktion friedlich beendet. «Wir haben ein starkes Signal an Shell, ans WEF und an das Arktis-Panel gesendet», so Greenpeace-Sprecher Yves Zenger. Man werde sicher noch einen Weg finden, den Public-Eye-Award in Daovs an Shell-Boss Peter Voser zu übergeben.

Gestern wurde Shell von Public Eye in Davos der Schmähpreis verliehen. Greenpeace kritisiert, dass der Ölmulti in der Arktis sein Geschäft ausweiten will. Den Public-Eye-Publikumspreis will Kumi Naidoo, Chef von Greenpeace International, in Davos Voser direkt übergeben.

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