Zum Hauptinhalt springen

Hilferuf des Königs

Hochkarätige Stimmen in Davos: Jordaniens König Abdullah II. fordert Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme aus Syrien. Ein saudischer Prinz beklagt eine «unheilige Allianz» zwischen Israel und Iran.

«Die neuen Taliban sind in Syrien»: Jordaniens König Abdullah II. am WEF.
«Die neuen Taliban sind in Syrien»: Jordaniens König Abdullah II. am WEF.
Reuters

Jordanien hat bereits 300'000 Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Allein in den vergangenen drei Nächten hätten über 20'000 Syrer die Grenze nach Jordanien überquert, sagte König Abdullah II. bin al-Hussein gestern in Davos. «Wir brauchen mehr internationale Hilfe, vor allem jetzt in diesem harten Winter.» Die Zeit, um zuzusehen und abzuwarten, sei vorbei. Abdullah II. forderte, dass die Vorräte für die Neuankömmlinge aufgestockt werden. Sie dürften spätestens dann gebraucht werden, wenn die Schlacht um die syrische Hauptstadt in vollem Gang ist; Damaskus liegt nur 70 Kilometer von der jordanischen Grenze entfernt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.