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WEF strebt Dialog mit Nordkorea an

Der südkoreanische Ableger des WEF möchte den Austausch mit dem nördlichen Nachbarn verbessern. Ziel sei eine Plattform, die Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Gesprächen zusammenbringt.

Als unabhängige Institution ist das WEF prädestiniert für einen solchen Vorstoss: WEF-Präsident Klaus Schwab.
Als unabhängige Institution ist das WEF prädestiniert für einen solchen Vorstoss: WEF-Präsident Klaus Schwab.

Die Organisation des Weltwirtschaftsforums sucht den Dialog mit Nordkorea. Der WEF-Ableger in Südkorea, der Global Agenda Council on Korea, will den Austausch mit dem nördlichen Nachbarn fördern.

Das Ziel der Bemühungen ist eine institutionalisierte Zusammenarbeit. Die WEF-Leute wollen der Diktatur in wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Fragen beratend zur Seite stehen. «Zu diesem Zweck gründeten wir ein sogenanntes Advisory Board, in dem sowohl Unternehmensvertreter, Politiker wie auch Wissenschaftler sitzen», sagt der designierte Co-Leiter Rüdiger Frank von der Universität Wien in der «Handelszeitung».

«Als unabhängige Institution mit Sitz in der neutralen Schweiz ist das WEF die ideale Plattform für eine solche Initiative», so Frank. In Davos allerdings ist Nordkorea nächste Woche nur inoffiziell ein Thema.

Regierungswechsel als Chance

Gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigte das WEF am Mittwochabend den Bericht der «Handelszeitung». Ziel sei es, eine Plattform zu schaffen, wo Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenkommen können, erklärte Martina Gmür, Leiterin des Netzwerks der Global Agenda Councils.

Der Wechsel der nordkoreanischen Führung nach dem Tod des langjährigen Machthabers Kim Jong-il biete eine Chance für eine engere Zusammenarbeit, sagte Gmür. Die Bemühungen der südkoreanischen WEF-Mitglieder stünden jedoch noch ganz am Anfang.

SDA

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