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Widmer-Schlumpf ortet «Bock» in der Familieninitiative

Was bedeutet «selber betreuen»? Die Finanzministerin sagt, der Abzug gelte gemäss Initiativtext nur, wenn Vater oder Mutter die Kinder tatsächlich selber betreuen. Die Initianten widersprechen.

Gilt die Familieninitiative auch für die Betreuung durch die Grosseltern?: Bei dieser Frage scheiden sich die Geister.
Gilt die Familieninitiative auch für die Betreuung durch die Grosseltern?: Bei dieser Frage scheiden sich die Geister.
Keystone

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sorgte in der «Arena» zur Familieninitiative für Irritation, als sie die Initianten auf einen «Bock» im Initiativtext aufmerksam machte. Dort heisst es: «Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung mindestens ein gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen.» Der Steuerabzug gelte nur für Eltern, die ihre Kinder tatsächlich selber betreuen, sagte Widmer-Schlumpf. Die Betreuung durch Grosseltern, Tanten, Onkel und Freundinnen falle nicht darunter.

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