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Wie aus der «Arena» ein Plauderclub wurde

Die «Arena» des Schweizer Fernsehens feiert heute mit einer Sondersendung ihr 20-Jahr-Jubiläum. Vom Glanz der frühen Tage ist wenig übrig. Woran liegt es?

1993: Die «Arena» startet engagierte Debattierrunde, angetrieben vom Journalisten Filippo Leutenegger, der nicht bloss das Mikrofon hinhält.
1993: Die «Arena» startet engagierte Debattierrunde, angetrieben vom Journalisten Filippo Leutenegger, der nicht bloss das Mikrofon hinhält.
Keystone
Die Ur-«Arena» ist höchst erfolgreich: Moderator Filippo Leutenegger mit Christoph Blocher und SP-Präsident Peter Bodenmann in der Debatte. (4. Dezember 1998)
Die Ur-«Arena» ist höchst erfolgreich: Moderator Filippo Leutenegger mit Christoph Blocher und SP-Präsident Peter Bodenmann in der Debatte. (4. Dezember 1998)
Keystone
Marktanteil: Der stete Niedergang der «Arena».
Marktanteil: Der stete Niedergang der «Arena».
Grafik: sgb
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Sein Lieblingswort heisst Relevanz. Besonders gerne benutzt es Rudolf Matter, wenn er über Politsendungen am Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) spricht. Bei der «Arena» etwa wünscht der SRF-Direktor denn auch schon vor seinem Amtsantritt 2011 «mehr Relevanz und weniger Schlagabtausch». Für Matter schliesst das eine offenbar das andere aus. Dabei hat genau diese Kombination die Diskussionssendung einst zur Institution gemacht: Sie war von der politischen Agenda nicht wegzudenken und erst noch ein Quotenhit – der Traum jedes TV-Direktors.

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