Zum Hauptinhalt springen

Zuwanderung nimmt im ersten Quartal zu

Die meisten Einwanderer kommen aus EU- und EFTA-Staaten. Flüchtlinge machen nur einen geringen Teil aus.

Flüchtlinge machen nur einen geringen Teil der Zuwanderung aus: Syrer auf dem Weg ins Asylzentrum in Schafhausen BE (31. Oktober 2014).
Flüchtlinge machen nur einen geringen Teil der Zuwanderung aus: Syrer auf dem Weg ins Asylzentrum in Schafhausen BE (31. Oktober 2014).
Keystone

Die Zuwanderung in die Schweiz hat sich zu Jahresbeginn beschleunigt. Dies geht aus der Zuwanderungsstatistik fürs erste Quartal des Staatssekretariats für Migration (SEM) hervor. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Unter dem Strich lebten Ende März 22'942 Ausländerinnen und Ausländer mehr in der Schweizals zu Jahresende 2014. In der Vorjahresperiode hatte die Zunahme noch 20'054 Personen betragen.
  • Gegenüber den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres nahm der Wanderungssaldo(Einwanderung minus Auswanderung) zwischen Januar und März 2015 um 14,4 Prozent zu.
  • Die Einwanderung hat im Beobachtungszeitraum im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,6 Prozent zugenommen. Gleichzeitig hat die Auswanderung leicht abgenommen.
  • Insgesamt lebten Ende März 2015 1'967'844 Menschen ohne Schweizer Passdauerhaft in der Schweiz – 3,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Über zwei Drittel davon stammen aus EU/EFTA-Staaten.

Grosser Teil kommt zum Arbeiten

Das SEM schlüsselt in der Statistik auch die Gründe für die Zuwanderung auf. Nahezu die Hälfte macht die Erwerbstätigkeit aus, gefolgt von Familiennachzug mit einem Anteil von rund 30 Prozent. Knapp 12'000 Personen sind zwischen Januar und März 2015 aus diesem Grund in die Schweiz gezogen. Anerkannte Flüchtlinge (4,8 Prozent) oder Ausländer ohne Erwerbstätigkeit (4,5 Prozent) bilden vergleichsweise kleine Gruppen.

Eingebürgert wurden im ersten Quartal 2015 rund 6200 Ausländerinnen und Ausländer, ein Sechstel weniger als in der Vorjahresperiode.

2015 stehen für Erwerbstätige aus Drittstaaten 4000 Kurzaufenthaltsbewilligungen und 2500 Aufenthaltsbewilligungen zur Verfügung. Die Ausschöpfung dieser Kontingente lag Ende März laut SEM bei 25 Prozent für die Kurzaufenthalter und bei 23 Prozent für die Aufenthalter.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch