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Neuer Plan zu Schweiz - EUSchweizer Aussenpolitiker offerieren der EU einen Milliarden-Deal

Am 15. November trafen sie sich zum ersten Mal: Bei ihrem nächsten Treffen im Januar 2022 soll Aussenminister Ignazio Cassis (links) dem EU-Kommissar Maros Sefcovic ein Milliarden-Angebot überbringen.

Rasch umsetzbar

Er hat den Antrag eingereicht: SP-Nationalrat Eric Nussbaumer.

Auch Bürgerliche dafür

Eine Präsentation des Human Brain Project: Dieses grosse Forschungsprojekt der ETH Lausanne bekam Fördergelder aus dem Vorgängerprogramm von Horizon Europe, bei dem die Schweiz noch dabei war.
327 Kommentare
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    Paul Messerli

    So bewegt sich die politische Schweiz an der Schwundstelle der Glaubwürdigkeit

    Dass auch die Bürgerlichen in der Aussenparlamentarische Kommission für die zusätzliche Milliarde stimmten, bestätigt die Analyse des Verhältnisses Schweiz - EU im letzten Magazin des TA. Von einem Verhältnis kann kaum mehr die Rede sein, es funktioniert nur noch , wenn überhaupt, nach dem Prinzip der Käuflichkeit. Ein denkbar schlechtes Signal an die EU, das eine verzagte Schweiz erkenne lässt, die sich damit auch moralisch selbst erniedrigt, und sich dem Spott aussetzt, sie glaube immer noch daran, ihre Interessen seien wie eine Ware mit dem dicken Portemonnaie zu erwerben. Sie bewegt sich damit an der Schwundstelle der Glaubwürdigkeit, ein Partner in Europa zu sein, der zwar seine Positionen pragmatisch vertritt, sich aber doch als Teil einer heute mehr denn je gemeinsam zu verteidigenden Wertegemeinschaft sieht. Pragmatismus heisst ja nicht, dass man den Krug so oft zum Brunnen trägt, bis er bricht. Denn Rosinenpicker schätzt man bekanntlich in keiner Gemeinschaft, die uns nach der Besuchsdiplomatie des Bundesrates in Brüssel doch noch irgendwie am Herzen liegt. Nur müsste der BR die EU nicht ständig fragen, was sie denn von der Schweiz erwarte, als ob wir das nicht genau wüssten, sondern er müsste zu unserer Unfähigkeit stehen, vor den Wahlen 2023 etwas bewegen zu können. Er und die Parteien haben uns kläglich zu einem Punkt geführt, wo Glaubwürdigkeit eine knappe Ressource geword ist.