Zum Hauptinhalt springen

Zukunft der GewässerSchweizer Flüsse drohen noch gut halb so viel Wasser zu führen

Die Folgen des Klimawandels sind gravierender als angenommen. Die Schweiz müsse sich auf Sommerdürren gefasst machen und im Winter auf Hochwasser, warnen Forscher – und nennen einen Ausweg.

Der Greyerzersee wurde 2019 entleert. Solche Bilder könnte es Ende Jahrhundert ohne Klimaschutz im ganzen Land zu sehen geben.
Der Greyerzersee wurde 2019 entleert. Solche Bilder könnte es Ende Jahrhundert ohne Klimaschutz im ganzen Land zu sehen geben.
Foto: Valeriano Di Domenico

Das Gute vorweg: Trotz fortschreitendem Klimawandel wird in der Schweiz kein genereller Wassermangel entstehen. Sie ist und bleibt eines der wasserreichsten Länder Europas. Über das Jahr gemittelt, steht auch gegen Ende des Jahrhunderts noch genug Wasser zur Verfügung.

Aber je nach Region und Jahreszeit kann Wasser auch im Wasserschloss Schweiz künftig knapp werden. Die erwarteten Veränderungen seien teils viel grösser als bislang angenommen. Das schreiben die Autoren des nun veröffentlichten Berichts «Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel». Er wurde vom Netzwerk des Bundes für Klimadienstleistungen (NCCS) unter Leitung des Bundesamts für Umwelt (Bafu) verfasst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.