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Spionage-SkandalDie Luft wird dünn für Seiler – und fünf weitere Befunde zur Crypto-Affäre

«Seiner Verantwortung entzogen»: Der heutige EDA-Generalsekretär Markus Seiler wollte 2017 als Chef des Nachrichtendienstes nicht über Crypto informiert werden.

1. Der «Nachrichtendienst im Nachrichtendienst»

2. Die politische Führung wusste nichts

3. Markus Seiler als EDA-Generalsekretär «untragbar»

4. Akten vernichten, Geheimnisse wegsperren

5. Die neue Crypto AG wittert Morgenluft

6. Keine Frage der Neutralität

14 Kommentare
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    Sepp Heiniger

    Seiler hat als Referent bei Villiger angefangen, vor über 2 Jahrzehnten. Er war schon damals ein grauer Hintergrundmann, vordergründig ohne Ecken und Kanten, ohne erkennbare Persönlichkeitszüge, ein Apparatschik wie aus dem Bilderbuch, perfekt für die Verwaltungsmaschinerie in Bundesbern. Aber Karriereehrgeiz fehlte es ihm nie und er hat tunlichst vermieden, sich irgendwie mit unpopulären Stellungnahmen zu exponieren. Damit hat er es weit gebracht. Sein Verhalten in diesem Fall ist eigentlich typisch für ihn und hier sollte die Schleimspur eigentlich enden. Aber auch wenn der Seiler jetzt kurz vor der Pension in die Wüste geschickt wird, es wird einem guten Alter in Wohlstand keinen Abbruch tun, denn er hatte jetzt 2 Jahrzehnte Zeit, sich zu sanieren und Alterspeck anzulegen. Sein Vitamin B wird ihn in ein weiches Kissen fallen lassen, falls man beim Bund - ausnahmsweise (!) einmal - den Mut hätte, Missstände zu beseiten und die verantwortlichen (CHEF-) Köpfe rollen zu lassen. Und eigentlich sollte ihn sein Chef, der Cassis, gleich begleiten.