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Interview zum Umgang mit Lockdown«Sehnsüchte können bereichernd sein»

Die Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, sind wegen Corona beschränkt. Doch die Psychologin Alexandra Freund sagt, dass schon die Vorstellung helfen kann.

Vielleicht können wir nicht an weit entfernte Strände reisen: Trotzdem können wir sehnsüchtig daran denken.
Vielleicht können wir nicht an weit entfernte Strände reisen: Trotzdem können wir sehnsüchtig daran denken.
Foto: Plainpicture

Frau Freund, können wir auch während dieser sehr besonderen Lage persönlich vorankommen?

Prinzipiell kann man sich immer persönlich entwickeln. Aber die gegenwärtige Situation macht es uns schwerer. Wir sind enorm eingeschränkt in unserem Aktionsradius. Wir können uns vielfach gar nicht ausprobieren – ausser in der Selbstgenügsamkeit.

Kann man an der Pandemie auch wachsen?

Ich bin keine Befürworterin der Ansicht, eine Krise sei auch immer eine Chance. Eine Krise ist zunächst einmal eine Krise. Das ist die Zuspitzung einer negativen Situation, und die kann einen an den Rand dessen bringen, was man bewältigen kann. Aber dennoch hält die Krise auch persönliches Wachstumspotenzial bereit.

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