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Knatsch bei den Schwingern«Seid ihr von allen guten Geistern verlassen?»

120 Athleten werden als Leistungssportler klassifiziert – dieser Tabubruch teilt die Schwingszene. Der Athletenrat stützt das Vorgehen des Verbands.

Nicht mehr auf Abstand: Die besten Schwinger dürfen wieder ins Sägemehl.
Nicht mehr auf Abstand: Die besten Schwinger dürfen wieder ins Sägemehl.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Ihm platzte der Kragen. Und so setzte sich Schwinger Tobias Krähenbühl vor den Laptop, haute in die Tasten. Adressat war der Zentralvorstand des Eidgenössischen Schwingerverbands (ESV). Als Appell an die Vernunft benannte Krähenbühl sein Schreiben: Mit dem Entscheid von letzter Woche, 120 Schwinger zum Trainingsbetrieb zuzulassen, gehe der Schwingsport kaputt. Viele Aktive würden sich vom Sägemehl abwenden, weil sie sich ungerecht behandelt fühlten. Solche, die dereinst als Funktionäre wirken könnten.

Krähenbühl fragte: «Seid ihr von allen guten Geistern verlassen?» Und: «Habt ihr kein Rückgrat? Nur weil zwei Dutzend Spitzenschwinger darauf pochen, wieder schwingen zu dürfen, muss man doch nicht all seine Werte aufgeben.»

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