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Endspurt um die Konzerninitiative Seinetwegen zittert die Wirtschaft

Recht und Unrecht, Engagement und Fanatismus: Dick Marty führt die Konzernverantwortungsinitiative an und denkt trotz 75 Jahren nicht ans Aufgeben.

Staatsanwalt, Staatsrat, Ständerat

Seine Gemütlichkeit täuscht

Er nahm es mit allen auf: Dick Marty während seiner Tätigkeit bei der OSZE-Kommission für Menschenrechte in einem Sitzungszimmer im Europarat.

Er will Grenzen für den Kapitalismus

«Die FDP hat sich immer mehr dem Druck der Wirtschaft gebeugt und ihre gesellschaftspolitische Aufgabe vernachlässigt.»

Dick Marty

«Intelligent und unführbar»

Machte dem damaligen FDP-Chef Franz Steinegger viel Arbeit: Ständerat Dick Marty während einer Debatte 2011 in Genf.

Die Gegner werden nervös

Harte Kampagne auf beiden Seiten

Und er wird weitermachen

65 Kommentare
    Stefanie Kuhn

    Bei der KOVI geht es nicht (!) darum, dass Unternehmen ihre gesamte Lieferkette ständig zu überwachen haben und sicherstellen müssen, das dort, eventuell Tausende von Kilometern entfernt, keine Menschenrechte verletzt worden sind. Die Unternehmen müssen für etwas anderes geradestehen: Dafür nötige und erwartbare Sorgfalt (!) walten zu lassen!

    U.a bei der Auswahl der Geschäftspartner, der Wahl der Umweltmassnahmen, der Reaktion auf Umweltschäden usw.

    Das Unternehmen muss dabei nicht nachweisen, dass es alles nur erdenkliche, alles menschenmögliche unternommen hat, sondern nur, dass es Sorgfalt walten liess. Und dass es nicht - im Gegenteil - gerade darauf bedacht war, die korruptesten Politiker auszumachen und zu fördern, dass es keine separaten "Päckchen" mit der Polizei, Paramilitärs und Richtern machte, dass es nicht darauf bedacht war, längst überholte, bei uns als zu gefährliche Anlagen einzusetzen usw. Kann es, mit seinen internen Papieren nachweisen, dass es sorgfältig vorging, hat das Unternehmen nichts zu befürchten. Und das ist richtig so.