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Historischer VergleichSeit 1931 gabs in Zürich nur an drei Tagen noch mehr Schnee

Klimatologe Stephan Bader ordnet den heftigen Schneetag historisch ein. Für ihn ist nicht nur die Menge aussergewöhnlich, sondern auch die Wetterlage.

So sah es am Freitagmorgen in der Stadt Zürich aus – es waren 30 cm Neuschnee innerhalb von 24 Stunden gefallen.
So sah es am Freitagmorgen in der Stadt Zürich aus – es waren 30 cm Neuschnee innerhalb von 24 Stunden gefallen.
Foto: Patrick Gutenberg

Seit Donnerstag befindet sich der Kanton Zürich – und mit ihm die ganze Ostschweiz – im Schnee-Ausnahmezustand. Die weisse Pracht sorgte für prekäre Verhältnisse auf den Strassen, es gab zahlreiche Unfälle. Um besser vorwärtszukommen, schnallten sich manche Pendler die Langlauf-Ski unter die Füsse.

Doch wie sind diese Schneemengen klimatologisch einzuordnen?

«Im Flachland ist das ein aussergewöhnliches und seltenes Ereignis», sagt dazu Stephan Bader, Klimatologe von Meteo Schweiz. An der Wetterstation Zürich-Fluntern fielen von Donnerstagmorgen bis Freitagmorgen insgesamt 30 cm Neuschnee. Das ist der vierthöchste jemals an dieser Station verzeichnete Tageswert. Gemessen wird seit 1931. Am Flughafen Kloten (Datenreihe seit 1958) wurden 33 cm gemessen, die dritthöchste dort jemals verzeichnete Schneemenge innerhalb von 24 Stunden.

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