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Spuren von ChlorothalonilSelbst im Evian hat es Pestizid-Rückstände

Das Mineralwasser Evian gilt als so rein, dass Wissenschaftler Messgeräte damit eichen. Nun fanden Forscher darin Spuren des verbotenen Pestizids Chlorothalonil. Das Spritzmittel ist viel weiter verbreitet als bisher bekannt.

Das Wasser von Evian kommt «aus dem Herzen der Alpen», trotzdem fanden Forscher Pestizidspuren.
Das Wasser von Evian kommt «aus dem Herzen der Alpen», trotzdem fanden Forscher Pestizidspuren.
Foto: Philippe Maeder

Der Mineralwasserhersteller Evian wirbt mit schneeweissen Alpengipfeln. Sie vermitteln Reinheit. Das Wasser stamme aus dem «Herzen der Alpen» und sei «vollkommen rein» und «100% natürlich» steht unter dem Bild mit den unberührten Bergen. Kein Wunder deshalb, dass in Gemeinden mit pestizidbelastetem Hahnenwasser manch einer lieber Bergwasser aus der Flasche trinkt. Evian ist selbst in der Wissenschaft ein Inbegriff der Reinheit. Forscher weltweit kalibrieren damit ihre Wassermessgeräte.

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