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Arm wegen CovidSie weiss, wen Corona in Zürich am härtesten trifft

Andrea Gärtner berät Menschen, denen das Geld nicht mehr zum Leben reicht. «Seit der zweiten Welle geraten die Leute in Existenznöte», sagt sie. Und befürchtet, dass sich die Not noch zuspitzt.

Andrea Gärtner von der Caritas ist so etwas wie das Sensorium für Armut an den Rändern von Zürich.
Andrea Gärtner von der Caritas ist so etwas wie das Sensorium für Armut an den Rändern von Zürich.
Foto: Andrea Zahler

Es ist Dienstagmittag im Zentrum Krokodil in der Nähe des Schwamendingerplatzes. Andrea Gärtner platziert Stühle rund um einen riesigen Tisch. In zwei Stunden empfängt sie ihre Klientinnen und Klienten.

An diesem Tisch versucht Gärtner, Armut zu bekämpfen oder zumindest die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu erhalten. Gärtner, 60 Jahre alt, macht das seit vier Jahren. Seit die Caritas Zürich eine Aussenstelle im Kreis 12 eröffnet hates ist die einzige dieser Art in der Stadt.

Die aufgeräumte Atmosphäre, die über Mittag im Haus herrscht, trügt. Gärtner hat in diesen Tagen so viel zu tun wie noch nie in den vergangenen Jahren. Jeden Tag kommen Familien aus dem Quartier zu ihr, die in Notlage geraten sind. Derzeit sind es etwa 40.

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