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Covid-Verordnung missachtetSie empfing trotz Pandemie Freier – da griff die Polizei ein

Die Zürcher Staatsanwaltschaft verurteilt im ersten Corona-Strafbefehl eine Prostituierte. Doch eine ganz spezielle Form des Betrugs beschäftigt sie derzeit weit mehr.

Das Kino Roland wirbt mit leuchtender Frauenreklame fürs Sexgewerbe: Prostituierte haben Covid-bedingt Berufsverbot.
Das Kino Roland wirbt mit leuchtender Frauenreklame fürs Sexgewerbe: Prostituierte haben Covid-bedingt Berufsverbot.
Archivfoto: Ennio Leanza (Keystone)

Die 32-jährige Italienerin liess sich von der Corona-Pandemie nicht aufhalten. Trotz Social Distancing ging sie ihrem Geschäft als Prostituierte unbeirrt nach. Wie aus einem Strafbefehl hervorgeht, hatte sie Anfang April ein Zimmer an der Langstrasse in der Nähe des Clubs El Presidente gemietet, in dem sie ihre Dienste zu 300 Franken pro Stunde anbot. Ihr Fehler: Sie bewarb ihr Geschäft dabei auf einem einschlägigen Portal, was dann wohl auch die Polizei auf den Plan rief.

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