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Kopf der Woche: Stefanie GubserSie hat die Angst besiegt

Über zehn Jahre machte Stefanie Gubser keine Musik mehr. Jetzt hat sie als Pina Jung ihre erste EP herausgebracht. «Wuwei» wärmt und macht Mut.

«Ich kann machen, was ich will, und wenn es jemand geil findet, umso besser», sagt Stefanie Gubser.
«Ich kann machen, was ich will, und wenn es jemand geil findet, umso besser», sagt Stefanie Gubser.
Foto: HumphreyHubert

Als Kind sass sie auf dem Bett und probte Musicals, als Teenager musizierte sie sich den Kummer weg, Mitte 20 haute sie mit ihrer Band Crush ein Album rausdoch dann: Stille. «Die Erwartungen an mich selbst killten den Flow», sagt Stefanie Gubser in einem Kaffee im Kreis 3. Die Zürcherin trägt Trainerhosen mit giftgrünen Streifen, das Wort Dreamer baumelt als Ohrring.

Verführerische Beats

Vor zwei Jahren starb ihre Mutter. Das sei der Anstoss gewesen, wieder Musik zu machen, sagt Stefanie Gubser. «Auf was warte ich eigentlich?», habe sie sich gefragt, konfrontiert mit der Endlichkeit. Sie konzipierte in den vergangenen Jahren ein Kinderbuch mit ihrem Vater (Schauspieler Stefan Gubser), organisierte «Zürich Tanzt», doch sie sang nicht mehr, das, was eigentlich ihr Ding sei.

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