Sie hatte ein Gesicht, aber kein Wesen
Nächste Woche kommt Peter Stamms neuer Roman «Nacht ist der Tag» in die Buchhandlungen. Er handelt von einer Katastrophe, die sich als Chance erweist.

Es gibt Romane, die haben ein Happy End. Dieser ist selbst eins: dass es ihn gibt, dass er ganz und fertig wurde. Klar, das ist für einen Autor immer ein Grund zum Feiern. Hier doppelt – weil Peter Stamm das Manuskript eigentlich abgebrochen und beiseitegelegt hatte, nach 150 Seiten, als eines seiner gescheiterten Projekte. Vor einigen Jahren hatte er dem «Tages-Anzeiger» freimütig davon erzählt. Stattdessen schrieb er dann «Sieben Jahre», jenen Roman, den mancher Schweizer Kritiker ungnädig abtat, der aber grossen Anteil an Stamms internationalem Renommee hat.



















