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Sie hatte ein Gesicht, aber kein Wesen

Hat sich einem schwierigen Thema gewidmet. Die Protagonistin seines neuen Romans muss sich ihre Persönlichkeit erst erschaffen: Peter Stamm.

Es gibt Romane, die haben ein Happy End. Dieser ist selbst eins: dass es ihn gibt, dass er ganz und fertig wurde. Klar, das ist für einen Autor immer ein Grund zum Feiern. Hier doppelt – weil Peter Stamm das Manuskript eigentlich abgebrochen und beiseitegelegt hatte, nach 150 Seiten, als eines seiner gescheiterten Projekte. Vor einigen Jahren hatte er dem «Tages-Anzeiger» freimütig davon erzählt. Stattdessen schrieb er dann «Sieben Jahre», jenen Roman, den mancher Schweizer Kritiker ungnädig abtat, der aber grossen Anteil an Stamms internationalem Renommee hat.

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